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8. Juni 2026
Ratsband und Tanz-Atelier Wundenberg begeistern auf der Landesgartenschau mit "JAZZ & DANCE"
Musik und Bewegung verschmelzen zu einem außergewöhnlichen Gesamtkunstwerk
Im Rahmen des Programms der Schaumburger Landschaft auf der Landesgartenschau in Bad Nenndorf haben sich die Ratsband Stadthagen unter der Leitung von Andreas Meyer und das TANZ-Atelier Martina Wundenberg zu einem ganz besonderen Projekt zusammengeschlossen. Unter dem Titel “JAZZ & DANCE” erlebten die Besucherinnen und Besucher eine eindrucksvolle Verbindung von Live-Musik und Tanz, die das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute begeisterte.
Mit großer Spielfreude präsentierte die Ratsband Stadthagen gemeinsam mit einem rund 40-köpfigen Ensemble des TANZ-Ateliers eindrucksvoll, wie universell und zeitlos Musik und Tanz sind. Wenn kraftvolle Klänge auf ausdrucksstarke Bewegungen treffen, verschwinden stilistische Grenzen ganz von selbst. Entstanden ist ein Abend voller Energie, Emotionen und überraschender Momente, der das Publikum mit langanhaltendem Applaus belohnte.
Bereits 2018 hatten die Ratsband und das Tanz-Atelier mit ihrer gemeinsamen Produktion “Glow” im Schlosshof Stadthagen eine erfolgreiche Zusammenarbeit gefeiert. Mit “JAZZ & DANCE” knüpften beide Ensembles nun eindrucksvoll an diesen Erfolg an und bewiesen erneut, wie inspirierend die Verbindung unterschiedlicher künstlerischer Ausdrucksformen sein kann.
Den musikalischen Auftakt gestaltete die Ratsband mit der festlichen “Commemoration Overture” von Robert Sheldon. Anschließend folgten die ersten gemeinsamen Darbietungen mit dem Tanz-Atelier: Bei “Coldplay in Symphony” von Bert Appermont sowie “Forever Young” von Alphaville in einem Arrangement von Thiemo Kraas verschmolzen Musik und Choreografie zu eindrucksvollen Bildern voller Dynamik und Gefühl. Mit dem klanggewaltigen Filmmusik-Highlight “How To Train Your Dragon” von John Powell stellte die Ratsband anschließend ihre musikalische Vielseitigkeit unter Beweis, bevor der zweite gemeinsame Teil des Programms das Publikum erneut begeisterte. Die schwungvolle Interpretation von “Singin’ in the Rain” sowie das mitreißende Medley “Abba Gold” sorgten für große Begeisterung und bildeten einen glanzvollen Abschluss des Abends.
Die Kombination aus präzise musizierter Blasmusik, kreativen Choreografien und der sichtbaren Freude aller Mitwirkenden machte “JAZZ & DANCE” zu einem besonderen Höhepunkt im Kulturprogramm der Schaumburger Landschaft auf der Landesgartenschau. Die gelungene Symbiose aus Musik und Tanz zeigte eindrucksvoll, wie Kunst Menschen verbindet und generationenübergreifend begeistern kann.
Mit diesem außergewöhnlichen Gemeinschaftsprojekt haben die Ratsband Stadthagen und das TANZ-Atelier Martina Wundenberg einmal mehr bewiesen, dass kreative Zusammenarbeit Großes hervorbringen kann - zur Freude des Publikums und als eindrucksvolles Zeichen für die kulturelle Vielfalt der Region.





1. April 2026
Eine Reise voller Klang und Kultur – Die Ratsband auf Tour durch Lettland und Litauen
Die 60. Konzertreise der Ratsband Stadthagen war weit mehr als nur eine musikalische Tournee – sie wurde zu einer unvergesslichen Begegnung mit Kultur, Geschichte und internationaler Freundschaft. In den Osterferien machten sich 52 Schülerinnen und Schüler des sinfonischen Blasorchesters des Ratsgymnasiums Stadthagen auf den Weg ins Baltikum und begeisterten ihr Publikum in Lettland und Litauen.
Bereits die Anreise war ein Erlebnis: Von Kiel aus ging es mit der Fähre nach Klaipėda, bevor die Reise über Riga, Kaunas und Vilnius bis hin zur eindrucksvollen Kurischen Nehrung führte. Unterwegs bot sich den jungen Musikerinnen und Musikern ein abwechslungsreiches Programm, das musikalische Höhepunkte mit intensiven kulturellen Eindrücken verband.
Ein besonderer Fokus lag auf den beiden Hauptstädten Riga und Vilnius, die im Rahmen ausführlicher Stadtführungen erkundet wurden. Die historischen Altstädte mit ihren prachtvollen Gebäuden, engen Gassen und lebendigen Plätzen hinterließen bleibende Eindrücke. Gruppenfotos vor den Rathäusern beider Städte wurden zu symbolträchtigen Erinnerungen an diese Reise.
Neben den urbanen Highlights standen auch bedeutende kulturelle und spirituelle Orte auf dem Programm. Der Besuch des “Bergs der Kreuze”, eines einzigartigen Wallfahrtsortes in Litauen, beeindruckte durch seine stille, fast mystische Atmosphäre. Ebenso faszinierend war der Besuch beim Thomas-Mann-Haus auf der Kurischen Nehrung. Der geschichtsträchtige Ort vermittelte einen lebendigen Eindruck vom Wirken des berühmten Schriftstellers, während der fantastische Ausblick über die umliegende Landschaft alle begeisterte. Ein gemeinsames Gruppenfoto hielt diesen besonderen Moment eindrucksvoll fest.
Im Mittelpunkt der Reise standen jedoch die Konzerte, bei denen die Ratsband ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellte. Den Auftakt bildete ein Konzert in der Herz-Jesu-Kirche in Riga, zu der über die Landeskirche Schaumburg-Lippe ein besonderer Kontakt besteht. Die eindrucksvolle Akustik des Kirchenraums verlieh den Darbietungen eine besondere Tiefe, bevor die “Ode an die Freude” von Ludwig van Beethoven als bewegender Abschluss das Publikum begeisterte. Eine anschließende Turmbesteigung belohnte die Musikerinnen und Musiker mit einem atemberaubenden Blick über die Stadt.
Ein weiteres Highlight war das gemeinsame Konzert mit dem besten Schulorchester Lettlands in der Mittelschule Nr. 6 in Riga. Unter der Leitung von Ratsbandleiter Andreas Meyer verschmolzen die beiden Ensembles zu einem großen Klangkörper. Besonders die gemeinsam gespielten Stücke “Come, Sweet Freedom” und “How To Train Your Dragon” sorgten für Begeisterung. Der anschließende Austausch zwischen den Orchestern zeigte, wie Musik Menschen über Sprach- und Landesgrenzen hinweg verbindet.
In Kaunas setzte die Ratsband ihre Konzertreise fort und eröffnete ein gemeinsames Konzert im Kulturzentrum mit der “Commemoration Overture” von Robert Sheldon. Auch hier wurde die Zusammenarbeit mit dem Orchester der örtlichen Musikschule zu einem musikalischen Höhepunkt.
Den krönenden Abschluss bildete das Konzert in der renommierten Musikschule Balys Dvarionas in Vilnius, der größten Musikschule Europas. Gemeinsam mit der dortigen Big Band präsentierte die Ratsband ein abwechslungsreiches Programm und überzeugte unter anderem mit “Ross Roy” von Jacob de Haan. Das Publikum dankte es mit begeistertem Applaus.
Diese Konzertreise war nicht nur eine musikalische Erfolgsgeschichte, sondern auch eine wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten. Neue Freundschaften wurden geschlossen, kulturelle Horizonte erweitert und unzählige Erinnerungen geschaffen. So wird auch die 60. Konzertreise der Ratsband Stadthagen sicherlich noch lange nachklingen – in den Herzen der Musikerinnen und Musiker ebenso wie in denen ihres Publikums.

21. März 2026
Jubiläumskonzert begeistert 450 Zuhörer – 50 Jahre Ratsband Stadthagen eindrucksvoll gefeiert
Mit einem musikalischen Glanzpunkt hat die Ratsband Stadthagen am Samstagabend ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert.
Die Aula des Ratsgymnasiums Stadthagen war mit rund 450 Gästen restlos ausverkauft – ein eindrucksvoller Beleg für die große Verbundenheit der Region mit „ihrer“ Ratsband.
Unter der Gesamtleitung von Andreas Meyer vereinten sich die Ratsband Stadthagen und das Ehemaligen-Ensemble „Euregio“ zu einem sinfonischen Blasorchester von außergewöhnlicher Größe: Insgesamt 102 Musikerinnen und Musiker standen gleichzeitig auf der Bühne und sorgten für ein beeindruckendes Klangbild. Schon mit der festlichen „Commemoration Overture“ von Robert Sheldon wurde der besondere Anlass des Abends hörbar. Es folgten mit „Ross Roy“ von Jacob de Haan und „Come, Sweet Freedom“ von James L. Hosey Werke, die sowohl technische Präzision als auch große musikalische Ausdruckskraft verlangten – und eindrucksvoll erfüllten.
Ein besonderer Höhepunkt waren die beiden Bearbeitungen von Philip Sparke: Mit „Bohemian Rhapsody“ (Queen) und „Music“ (John Miles) gelang es dem Orchester, das Publikum mit bekannten Melodien und großer emotionaler Bandbreite zu fesseln. Der langanhaltende Applaus spiegelte die Begeisterung im Saal wider. Als mitreißende Zugabe erklang schließlich „Major Tom“, bei dem das Publikum gesanglich eingebunden wurde und die Aula ein letztes Mal gemeinsam zum Klingen brachte.
Das Jubiläumskonzert fand zugleich kurz vor der anstehenden Konzertreise der Ratsband ins Baltikum statt und wurde so auch zu einem musikalischen Aufbruchssignal – getragen von einer über fünf Jahrzehnte gewachsenen Tradition.
Nach der Pause sorgten die Big Bands für einen stilistischen Wechsel und rissen das Publikum ebenso mit. Die Büsching-Street Big Band sowie die Body & Soul Big Band Stadthagen präsentierten ein abwechslungsreiches Programm mit Klassikern und modernen Arrangements. Titel wie „The Healer“ von Peter Herbolzheimer, „Have You Heard“ von Pat Metheny sowie die bekannte Titelmelodie aus „Streets of San Francisco“ ließen die Aula swingen und rundeten den Abend mit energiegeladenem Big-Band-Sound ab.
Der Eintritt zum Konzert war frei. Am Ausgang baten Schülerinnen und Schüler der Bläserklasse 6b um Spenden für die Bläserarbeit am Ratsgymnasium – ein Anliegen, das angesichts dieses musikalischen Niveaus auf breite Unterstützung traf.
Mit diesem Jubiläumskonzert hat die Ratsband Stadthagen eindrucksvoll bewiesen, welche Strahlkraft kontinuierliche musikalische Arbeit, Gemeinschaft und Engagement über Generationen hinweg entfalten können – ein Abend, der Publikum und Mitwirkenden gleichermaßen noch lange in Erinnerung bleiben wird.










27. Februar 2026
Frühlingskonzert 2026: Jubiläumskonzert 50 Jahre Ratsband
Die RATSBAND STADTHAGEN & EUREGIO (Ehemalige der Ratsband), die Büsching-Street & Body & Soul Big Band Stadthagen unter der Gesamtleitung von Andreas Meyer laden ein zum FRÜHLINGSKONZERT: JUBILÄUMSKONZERT: 50 Jahre Ratsband am Samstag, den 21. März 2026 um 19 Uhr in der Aula des RGS.
Einmal im Jahr spielt die Ratsband Stadthagen mit Ehemaligen ein Konzert in der Aula der Schule. In diesem Jahr werden mit „Commemoration Overture” von Robert Sheldon, „Ross Roy“ von Jacob de Haan und „Come, Sweet Freedom“ von James L. Hosey Originalwerke für sinfonisches Blasorchester zu hören sein. Gleich zwei Bearbeitungen von Philip Sparke „Bohemian Rhapsody“ (Queen) und „Music“ (John Miles) schließen sich an. Das Jubiläumskonzert „50 Jahre Ratsband Stadthagen“ findet kurz vor der Konzertreise der Ratsband ins Baltikum statt.
Im zweiten Teil des Konzertes werden die Büsching-Street Big Band, die erst kürzlich Besuch von einer dänischen Big Band aus Apenrade hatte und die Body & Soul Big Band Stadthagen spielen. Dabei werden u.a. „The Healer“ von Peter Herbolzheimer, „Have You Heard“ von Pat Metheny und die Titelmelodie von „Streets of San Francisco” aus dem Jahr 1976 erklingen.
Der Eintritt ist frei! Am Ausgang wird um eine Spende für die Bläserarbeit im Ratsgymnasium gebeten!
18. Januar 2026
24. Neujahrskonzert der Ratsband Stadthagen begeistert in Hagenburg
Die Nicolai-Kirche in Hagenburg erlebte einen Besucherandrang wie selten.
Festlicher hätte das neue Jahr am Steinhuder Meer kaum beginnen können: Beim 24. Neujahrskonzert der Ratsband Stadthagen war die Nicolai-Kirche in Hagenburg bis auf den letzten Platz gefüllt. Das sinfonische Blasorchester des Ratsgymnasiums Stadthagen musizierte unter der Leitung von Andreas Meyer und sorgte mit einem ebenso anspruchsvollen wie kurzweiligen Programm für einen musikalischen Jahresauftakt, der beim Publikum lange nachklingen dürfte.

Bereits zum 24. Mal gastierte das Ensemble in der traditionsreichen Kirche – ein Termin, der sich längst als kultureller Fixpunkt in der Region etabliert hat. Auf dem Programm standen Originalwerke für sinfonisches Blasorchester sowie klangvolle Höhepunkte zwischen filigraner Solistik, großem sinfonischem Atem und winterlicher Spielfreude.
Den feierlichen Auftakt gestaltete „Ceremonic Festival" von Martin Scharnagl – ein Werk, das Tradition und moderne Klangfarben verbindet und dem Nachmittag von Beginn an eine festliche Note verlieh. Im Anschluss an dieses Eröffnungsstück begrüßte Kirchenvorsteher Klaus-Dieter Drewes die Gäste herzlich und unterstrich die besondere Bedeutung des Neujahrskonzerts als musikalischen Treffpunkt und verlässliche Tradition in der Nicolai-Kirche.
Eindrucksvoll wurde es anschließend mit „Mount Everest" von Kees Vlak: In einem musikalischen Porträt des Himalaya entfaltete das Orchester die Weite der Hochebenen, die Spiritualität tibetischer Gesänge und schließlich die dramatische Spannung der Besteigung – bis hin zum strahlenden „Gipfelmoment".
Ein besonderer Glanzpunkt waren die solistischen Beiträge: In Astor Piazzollas „Oblivion" (Arrangement: Lorenzo Bocci) überzeugten Mira-Ann Schneider und Finja Elgert (Oboe) mit einem fein abgestimmten Dialog voller Sehnsucht und Wärme. Ebenso eindrucksvoll präsentierte Merle Zunker (Posaune) das Solostück „Sweet Memory" von Lars Ericsen – kantabel, souverän und mit berührender Klangkultur.

Mit „Night Birds" von Thiemo Kraas schlug das Programm erzählerische Töne an: In acht Bildern zeichnete die Musik den Weg eines Bergmanns durch Nacht und Arbeit unter Tage – zwischen Faszination, Gefahr, Gebet und gemeinsamer Hymne. Kontrastreich und farbenreich führte anschließend „Dream" von Dana Schraml durch eine Welt voller Träume und Schattenseiten: popmusikalische Elemente, Big-Band-Anklänge, geheimnisvolle Soli und ein effektvolles Finale zeigten die Bandbreite moderner Blasorchesterliteratur. Mit „Winter Wonderland" (Felix Bernard, arr. Heinz Briegel) und „Snowball Fun" (Lars Ericsen) durfte zum Schluss auch der augenzwinkernde Winterzauber nicht fehlen – inklusive Schlittenschellen, Glocken und musikalisch „fliegenden Schneebällen".

Einen nachdenklich-ermutigenden Akzent setzte die Neujahrsansprache von Dr. Karl-Hinrich Manzke (Bischof i. R.), der eigens aus Hamburg angereist war. Sein Credo passte spürbar zum Geist des Nachmittags: Es muss nicht immer alles perfekt oder fertig sein – entscheidend seien Zuversicht, Haltung und das Miteinander.
Und dann kam der Moment, auf den viele im Publikum gewartet hatten: die traditionelle Zugabe „Petersburger Schlittenfahrt". Spätestens hier verwandelte sich die Nicolai-Kirche in einen jubelnden Klangraum – stehende Ovationen und strahlende Gesichter inklusive. Ein Neujahrskonzert, das eindrucksvoll zeigte, wie lebendig sinfonische Blasmusik sein kann – und wie sehr sie Menschen verbindet.