W.I.R.

Gewalt an den Schulen, Jugendkriminalität, Alkoholexzesse… Fast täglich konfrontieren uns die Medien mit diesen Themen. Wir sind verwundert, irritiert, schockiert. Was geschieht mit unseren Familien, den Keimzellen der Verantwortung füreinander, der Freundschaft, der sozialen Kompetenzen, der Gesellschaftsfähigkeit? Sind nicht unsere Kinder die Garanten für das Fortbestehen unserer Gesellschaft? Sollte nicht die Jugend mutig und froh nach vorne blicken? Ist nicht jeder junge Mensch ohne Zukunft einer zuviel? Was läuft schief?

Kurt Gäble (Musik) und Paul Nagler (Text) greifen dieses Problem auf. In ihrem Stück für Blasorchester, Rockband, Gesangssolisten und Chor stehen eine allein erziehende Mutter und ihr Sohn vor dem Scherbenhaufen ihrer Beziehung.

W.I.R. wurde 2008 aufgeführt und begeisterte die Zuschauer mit einer klangvollen Mischung aus Rock- und Orchestermusik.