"PAUL DER PINGUIN"

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Die Ratsband leitet mit der Ouvertüre „Cloudius der Wolkenmann“ das Musical „Paul der Pinguin“ ein. Paul, der kleine Pinguin, blickt sehnsüchtig übers Meer. Immer wieder stellt er sich die Frage, wie die Welt woanders aussieht. Der Wal, der zweimal im Jahr am Südpol vorbeikommt, erzählt ihm von Tigern, Löwen, Amerikanern und vielem anderen. So hegt er den sehnlichsten Wunsch, all das auch einmal mit eigenen Augen zu sehen. Eine Frage beschäftigt Paul ganz besonders: Gibt es wirklich Eisbären? Oder hat der Wal sich das nur ausgedacht, um sich wichtig zu machen? Groß, weiß und zottelig soll so ein Eisbär sein, hatte der Wal gesagt. Zu gerne möchte Paul selbst einmal einen Eisbären treffen - seine Sehnsucht wächst von Tag zu Tag. Natürlich halten Pauls Eltern anfangs gar nichts von der Idee, dass ihr Sohn allein übers weite Meer zieht. Aber sie sehen auch, dass Paul immer trauriger wird und ihn das Fernweh quält. Eine abenteuerliche Reise ins Ungewisse beginnt.
 
Dieses Musical wurde von uns am 18. & 19. April 2016 aufgeführt.


"Rumpelwolf & Dornenstilzchen"

Zu Beginn des Musicals wird das Märchen "Cinderella" (Aschenputtel) in Bildern illustriert. Die Märchenwelt ist in noch Ordnung und die Ratsband spielt die Ouvertüre "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" von Karel Svoboda aus dem gleichnamigen Kultfilm dazu. Dann beginnt das Märchen-Musical von Christian Kunkel "Rumpelwolf & Dornenstilzchen": Ein Tag in der Zauberschule. Der alte Hexenmeister ist außer Haus. Die Zauberlehrlinge hexen eigenmächtig und probieren verbotene Zaubersprüche aus. Bald ist ihnen auch das langweilig und sie finden eine geheimnisvolle Eichentruhe, die auf keinen Fall geöffnet werden dar. Doch die Neugier überwiegt und die Zauberlehrlinge öffnen die Truhe. Im Innern der Truhe ruhen fünf Töne - komponiert zu einer Melodie, welche die Harmonie im Märchenland im Gleichgewicht hält. Die Töne machen sich aus dem Staub und im Märchenland geht es drunter und drüber. Rotkäppchens Großmutter frisst den Wolf; Dornröschen verwandelt sich in eine zickige, ungezogene Göre und die sieben Geißlein strecken den armen Wolf frech die Zunge raus. Nur mit Hilfe der Kinder im Publikum gelingt es den Zauberlehrlingen, die Melodie einzufangen und die Ordnung im Märchenland wieder herzustellen. 

Dieses Musical wurde von uns 2014 aufgeführt. 


"Wakatanka"

Die Wakatankas sind ein Indianerstamm, der seit ewigen Zeiten die Prärie durchstreift und mit der Natur im Einklang lebt. Doch die Harmonie ist aus dem Gleichgewicht geraden. Immer häufiger kommen die Krieger ohne Beute von ihren Jagdzügen zurück. Die Wakatankas leiden Hunger. Die Kinder des Stammes wissen von Erzählungen, dass die Bleichgesichter die Schuld am Verschwinden der Bisons haben. Sie beschließen sich aufzumachen, um den Weißen zu sagen: "So geht das ja nicht. Die Büffel gehören uns allen und wenn ihr euch nicht benehmen könnt, dann geht ihr am besten in euer Land zurück." Als die Kinder nach einer abenteuerlichen Reise in das Dorf der Bleichgesichter gelangen und ihrem Ärger Luft machen, geht es dort erst einmal drunter und drüber. Dass die Geschichte doch noch ein versöhnliches Ende findet, ist vor allem dem Farmerjungen Tobi und seinem Freund, dem Wind Wendelin Blasebalg zu verdanken. Und noch lange wurde an den Lagerfeuern die Geschichte von den kleinen Kindern erzählt, die so Großes geleistet haben. Hough Wakatanka! 

Dieses Musical wurde von uns 2013 aufgeführt


"Zirkus Kriminale"

"Hochverehrtes Publikum – Willkommen hier im Zirkuszelt! 
Hereinspaziert! Manege frei – zur größten Zirkusschau der Welt!" 
Beim Zirkus Musikus herrschte Premierenstimmung. Unter den vielen Ehrengästen befand sich auch Sherlock Bond, der berühmte Detektiv. Während sich alle Gäste auf den Beginn der Vorstellung freuten, heckte Raffzahn einen schlimmen Plan aus. Die Hauptattraktion des Zirkus ist das letzte Exemplar eines Löwofanterusses, den sich Raffzahn unbedingt als Trophäe an die Wohnzimmerwand hängen wollte. Er beschloss die Vorstellung zu sabotieren, um in den Besitz des Löwofanterusses zu gelangen... 
Unter mysteriösen Umständen bricht sich eine Seiltänzerin das Bein, eine Pferdebox steht offen und ein Teil der Zirkuspferde ist ausgebüchst, dem Clown wurde seine Clownsnase versteckt und, und, und …! 
Direktor Bombadoni ist verzweifelt und Sherlock Bond ist absolut ahnungslos. Gott sei Dank springen die Kinder im Publikum ein. Sie retten die Vorstellung, entlarven den Saboteur und feiern mit dem Löwofanterus und allen Zirkusartisten eine tolle Premiere. 

Dieses Musical wurde von uns 2012 aufgeführt.


"Perisade"

Perisade ist die Tochter des Kalifen von Buchara. Sie ist wunderschön und ebenso klug und wissbegierig, manchmal aber auch ziemlich vorlaut und widerspenstig. 

Sie soll einen Prinzen namens Farid heiraten. Perisade ist von dieser Idee gar nicht begeistert, denn sie kann sich nicht vorstellen, einen Mann zu heiraten, den sie gar nicht kennt. Sie gerät mit ihrem Freund, dem Flaschengeist Dschinn, in ein turbulentes Abenteuer - mit einem hinterlistigen Großwesir, einer wilden Räuberbande und ihrem bösen Räuberhauptmann, einem mutigen Prinzen, einer schlauen List und dem fantastischen Zauber des Orients. 

Daniela Löcherer schrieb die zauberhafte Geschichte der Kalifentochter Perisade für den Musikverein Hirschzell, in dem sie Flöte und Saxofon spielt. Ihr ist ein wunderschönes Märchen gelungen, das der renommierte Komponist Kurt Gäble mit seiner fantasiereichen Tonsprache in ein hinreißendes Musical verwandelte. „Perisade – ein orientalisches Märchen-Musical“ ist für Groß und Klein ein unvergessliches Erlebnis. 

Dieses Musical wurde von uns 2011 aufgeführt. 


"Franziskus"

Die Medien sind voll davon: 
wir leben in einer Zeit des Umbruchs - Globalisierung, Pluralismus, multikulturelle Gesellschaften, glitzernde Scheinwelten, Umweltprobleme, Wertewandel - das sind nicht nur Schlagworte. Das ist unsere Lebenswirklichkeit. Die Folgen: 
Werteverfall, Drogenprobleme, Kriminalität, Orientierungslosigkeit, gescheiterte Existenzen. 
Diese Probleme sind jedoch nicht nur eine Erscheinung unserer Zeit. Sämtliche Hochkulturen hatten mit diesen Auswüchsen eines immer exzessiveren Lebensstils zu kämpfen. 
Im ausgehenden 12. Jahrhundert beschloss ein Mann sein Leben - das Leben eines verwöhnten, an Luxus und Geld orientierten Menschen - radikal zu ändern. 
Franz von Assisi lebte ausschließlich nach dem Evangelium Jesu Christi. Was dieser Franziskus zeigen will, hat seine Aktualität durch acht Jahrhunderte nicht verloren. Er ist in der heutigen Zeit sogar aktueller denn je. 

Dieses Musical wurde von uns 2009 aufgeführt. 


"W.I.R."

Gewalt an den Schulen, Jugendkriminalität, Alkoholexzesse... 
Fast täglich konfrontieren uns die Medien mit diesen Themen. 
Wir sind verwundert, irritiert, schockiert. 
Was geschieht mit unseren Familien, den Keimzellen der Verantwortung füreinander, der Freundschaft, der sozialen Kompetenzen, der Gesellschaftsfähigkeit? 
Sind nicht unsere Kinder die Garanten für das Fortbestehen unserer Gesellschaft? Sollte nicht die Jugend mutig und froh nach vorne blicken? Ist nicht jeder junge Mensch ohne Zukunft einer zuviel? Was läuft schief? 

Kurt Gäble (Musik) und Paul Nagler (Text) greifen dieses Problem auf. 
In ihrem Stück für Blasorchester, Rockband, Gesangssolisten und Chor stehen eine allein erziehende Mutter und ihr Sohn vor dem Scherbenhaufen ihrer Beziehung. 

W.I.R. wurde 2008 aufgeführt und begeisterte die Zuschauer mit einer klangvollen Mischung aus Rock- und Orchestermusik. 


"Max der Regenbogenritter"

Prinz Max, Sohn des Königs Maximilian und seiner Frau Walburga, vertreibt sich die Zeit zu Hause am Hofe am liebsten mit Gedichte schreiben und häkeln. Um endlich kämpfen zu lernen, wird er von seinem Vater fortgeschickt. Er lernt auf seiner Reise Riesen zu jagen, Räuber zu fangen und gegen Drachen zu kämpfen. 
Von seinem letzten Taschengeld kauft er sich eine alte, quietschende und verrostete Rüstung, ein grünes Wams, rote Hosen und gelbe und blaue Socken. Daher sein Beiname "Der Regenbogenritter". 
Natürlich zieht es ihn irgendwann wieder nach Hause, denn viel lieber als herumzureiten und zu kämpfen würde er zu Hause bei einer Tasse Tee gemütlich am Kamin sitzen. Bis ihn sein Weg erneut zu einer Drachenhöhle führt... 

Das "interaktive Kinder-Mitmach-Musical" begeisterte 2006 vor allem junge Zuschauer. 


"Freude"

Märchen erzählen nicht nur von vergangenen Zeiten und sind nicht nur für Kinder erdacht worden. Nein, es gibt auch Märchen für Erwachsene oder Erwachsene und Kinder. Eines dieser Märchen stellt sich uns in der Form eines Musicals dar und trägt den Titel „Freude“ – und es vermittelt dem Hörer auch eine Moral. In unserer heutigen recht seelenlosen Umwelt produziert ein Unternehmer Dinge, die – angeblich – Freude erzeugen sollen. Es nimmt nicht wunder, dass er darüber seine eigene Freude an der Sache verliert. In den alten Märchen sandte der König in solchen Fällen seine Boten aus, damit sie für ihn nach Rat suchten. Heute bedient man sich des Internets. Die Emails des Unternehmers, die er an die verschiedensten „Kontakte“, also seine Kunden und damit auch seine Bekannten verschickt, bringen ihm nichts Neues. Sie helfen ihm nicht, die Freude wieder zu finden bis auf die letzte Nachricht, welche er von einer wundersamen Frau erhält. Sie verleitet ihn zu dem Wagnis, den Fuß in unbekanntes Land zu setzen. Er nimmt die Herausforderung an und von da widerfahren ihm ungeahnte Dinge... 

"Freude" wurde im Februar 2004 zusammen mit verschiedenen Solisten und dem Grundschulchor Hagenburg aufgeführt. Es fanden mehrere Aufführungen statt, unter anderem in der Nicolai Kirche in Hagenburg.